Mick Jagger im Retreat in Laos (Kurzbericht 2011)

[Aus: „Buddhismus Heute“, Nr. 50/2011] © Michael den  Hoet / Buddhismus Heute

LUANG PRABANG – Nicht nur bei Hollywoodschauspielern, sondern auch bei prominenten Musikern erfreut sich der Buddhismus offenbar wachsender Sympathie. Inzwischen scheint auch Mick Jagger, Sänger der „Rolling Stones“ und einst berühmt-berüchtigter Frauenheld, mit der buddhistischen Lehre zu flirten. Britische und US-amerikanische Medien meldeten, dass sich die Rocklegende im Herbst letzten Jahres zur geistigen Erholung für eine gewisse Zeit nach Luang Prabang zurückgezogen hatte, dem buddhistischen Kulturzentrum von Laos (Südostasien).

Ein Informant wusste zu berichten, dass sich Jagger alleine in einem abgelegenen Luxushotel einquartierte, wo er trotz wunderbarer Aussicht die Fenster verdunkelte. „Mick nutzte die Zeit um aufzutanken“, so der namentlich nicht genannte Berichterstatter. „Er verbrachte Stunden bei Mönchen in den Tempeln und stimmte in ihre Gesänge ein. Er praktiziert Buddhismus und Meditation jeden Tag. Mick sagt, es wäre das Erste was er morgens früh nach dem Aufstehen tue.“

Fans weltweit haben die Hoffnung nicht aufgegeben, dass die 1962 gegründeten und Jahrzehnte lang erfolgreichen Rolling Stones noch einmal zusammenfinden – und sei es für eine Abschiedstournee. Doch dies ist ungewiss, nicht zuletzt in Anbetracht der negativen Schlagzeilen um Alkoholprobleme und private Eskapaden von Gitarist Ron Wood. Währenddessen plant der mittlerweile 68jährige Jagger neue Musikprojekte und gründete mit „Super Heavy“ eine neue Band.

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